Unsere Arbeit

Was wir tun

Project Humanity e.V. bringt den ärmsten Menschen in den Slums Afrikas Nahrung, Kleidung, Schulmaterial und medizinische Versorgung – unabhängig von Religion oder Volkszugehörigkeit. Als gemeinnütziger Verein fließt jede Spende in den Kampf gegen die extreme Armut in Afrika.

Die laufenden Kampagnen mit ihrem Live-Spendenstand findest du auf der Spendenseite.

Warum Afrika

Ein Mädchen blickt in die Kamera.

Afrika verfügt über enorme Bodenschätze – und dennoch gehören die Menschen auf dem Kontinent zu den ärmsten der Welt. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei rund 3.000 US-Dollar im Jahr, etwa einem Zehntel des Werts in der Europäischen Union. Über die vergangenen zwei Jahrhunderte hat sich dieser Abstand nicht verkleinert, sondern vergrößert.

Im Index der menschlichen Entwicklung 2025 des UN-Entwicklungsprogramms zählen 23 der 54 afrikanischen Länder zur Gruppe mit „niedriger menschlicher Entwicklung“. Doch Armut ist nie nur eine Zahl in einer Einkommensstatistik: Sie bestimmt jeden Bereich des Lebens – ob Kinder genug zu essen bekommen und zur Schule gehen und ob eine behandelbare Krankheit tödlich endet.

Genau hier setzt Project Humanity e.V. an und bringt Menschen in Not Nahrung, Kleidung, Schulmaterial und medizinische Versorgung – unabhängig von Religion oder Volkszugehörigkeit.

Quellen: UNDP-Bericht über die menschliche Entwicklung 2025; IWF World Economic Outlook 2024.

Was wir im Sudan tun

Ein Junge steht vor einem Lehmgebäude.

Der Sudan ist derzeit die größte humanitäre Krise der Welt.

Der Sudan hat Jahrzehnte des Bürgerkriegs hinter sich. Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Omar al-Baschir 2019 wurde der fragile Übergang durch einen Militärputsch 2021 gestoppt. Seit April 2023 herrscht ein offener Krieg zwischen den sudanesischen Streitkräften und der Rapid Support Forces, inzwischen im vierten Jahr. Im Index der menschlichen Entwicklung liegt der Sudan auf Platz 176 von 193 Ländern.

Von den rund 51 Millionen Einwohnern des Sudan sind 2026 33,7 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen – mehr als in jedem anderen Land, etwa die Hälfte davon Kinder. Rund 14 Millionen Menschen wurden seit April 2023 aus ihren Häusern vertrieben: Etwa 9 Millionen sind innerhalb des Sudan auf der Flucht – die weltweit größte Binnenvertreibungskrise –, rund 4,4 Millionen sind in Nachbarländer geflohen. Etwa jede vierte Person im Sudan ist auf der Flucht.

Rund 19,5 Millionen Menschen – zwei von fünf – haben nicht ausreichend zu essen, und schätzungsweise 4,2 Millionen Kinder werden in diesem Jahr an akuter Mangelernährung leiden, mehr als 825.000 davon schwer. Project Humanity setzt sich dafür ein, den Menschen im Sudan zu helfen, diese Not zu lindern und sich ein neues Leben aufzubauen.

Zahlen: UN OCHA (Humanitarian Needs and Response Plan 2026), UNHCR, IPC (Mai 2026) sowie WFP/FAO/UNICEF, 2025–2026.