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Der Sudan Brief – Ausgabe #4
Die Lage
Mehr als 400 Kinder sind im Sudan zwischen Januar und September getötet oder verletzt worden. So viele hat UNICEF gemeldet, und laut UNICEF geht ein erheblicher Teil davon auf bewaffnete Drohnen zurück.
Die jüngste Meldung kam aus Nyala in Süd-Darfur. Am Montag, 26. Oktober, traf dort ein Drohnenangriff einen Markt. Mindestens fünf Kinder starben, drei Jungen und zwei Mädchen zwischen sieben und 14 Jahren, zwei weitere wurden verletzt. Auf einem Markt kauft man Brot und trifft Nachbarn. Wer hinter dem Angriff steckt, geht aus der Meldung nicht hervor.
Acht Millionen Kinder im Sudan gehen derzeit nicht zur Schule.
Diese Zahl nannte der Schweizer Staatssekretär Alexandre Fasel am 21. Oktober bei den Friedensgesprächen in Genf und berief sich dabei auf UNICEF. Der Krieg sei ein Drohnenkrieg geworden, sagte er, und er töte vor allem Zivilisten. Zehn Tage später, am 31. Oktober, verurteilte der Sprecher des UN-Generalsekretärs die zunehmenden Drohnenangriffe und rief die Konfliktparteien auf, Zivilisten zu verschonen und die Kämpfe ohne Verzögerung einzustellen.
Zahlen: UNICEF, UN News, Oktober 2026
Vers der Woche
Gott ist unsere Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.
Der Psalm erzählt von bebender Erde und tobenden Völkern, nicht von ruhigen Zeiten. Zuflucht ist dann kein großes Wort. Zuflucht ist manchmal ein Teller Essen, manchmal ein Heft und ein Stift. Wir tun, was wir können, weil wir glauben, dass Gott die Not sieht, und wir fragen niemanden, woran er glaubt oder woher er kommt.
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Am Sonntag, 20., und Montag, 21. Dezember stehen wir mit einer eigenen Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in Hanau. Du liest den Sudan Brief, und dort kannst du die Menschen hinter Project Humanity kennenlernen. Es gibt selbstgemachte Marmelade (Kokos, Datteln, Hibiskus), Glühwein und Punsch. Kaufen musst du nichts. Reden reicht uns auch.
Den Kindern, die in Nyala gestorben sind, hilft nichts mehr. Anderen schon. Unter /spenden kannst du dazu beitragen, dass Essen, Kleidung, Schulmaterial und medizinische Versorgung im Sudan und in den Slums Afrikas ankommen, unabhängig von Religion oder Herkunft. Wir arbeiten zu 100 % ehrenamtlich, bei uns bekommt niemand ein Gehalt. Nur kleine, unvermeidbare Gebühren gehen ab, deshalb kommt fast jede Spende direkt an. Wer langfristig dabei sein möchte, findet unter /mitglied-werden den Weg dazu.
Danke fürs Lesen! Wir lesen uns nächste Woche wieder.
Von Herzen,
dein Team von Project Humanity e.V.